Geschichte

Geschichte

Der Plan zur Errichtung des JBBZ entstand in den 1980er Jahren aus dem realen Bedarf vieler Jugendlicher und Erwachsener nach beruflicher Qualifikation, um die Integration in Österreich besser bewältigen zu können. In sehr vielen Gesprächen mit Jugendlichen und Erwachsenen wurde deutlich, wie wichtig eine Berufsqualifikation im vertrauten kulturellen Rahmen ist.

In einer ersten Maßnahme wurden daher Erwachsene in Deutsch- und Integrationslehrgängen durch die finanzielle Unterstützung des AMS geschult und konnten mit Erfolg in den österreichischen Arbeitsmarkt integriert werden.

Dieser Erfolg, eine Grundlagenstudie zur Thematik und die zunehmende Nachfrage nach beruflicher Qualifikation waren für die Gründerväter, Ass. Prof. Dr. Alexander Friedmann und Prof. MMag. Dr. Ilan Knapp, die Basis für die Erarbeitung des Konzepts „Jüdisches Berufliches Bildungszentrum“.

Das Konzept JBBZ, basierend auf empirischen Daten im Bereich des IST-Zustandes der beruflichen Qualifizierung und den beruflichen Vorstellungen von Jugendlichen und Erwachsenen, wurde erstellt und bei den zuständigen Ministerien eingereicht. Über mehrere Jahre wurde dieses Projekt auf Bedarf, Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit hin geprüft und letztlich im Juni 1996 genehmigt.

Eine Vorbereitungsphase (1996-1998) half, die vielfältigen Ansprüche und Ziele des JBBZ zu einem "Best-of-Class" Modell zu entwickeln.

Im September 1998 konnte das JBBZ seinen Betrieb in der Adalbert-Stifter-Straße 18, 1200 Wien, aufnehmen.

Das JBBZ wird aus öffentlichen Mitteln finanziert und ist darauf bedacht, mit seiner Arbeit für seine InvestorInnen AMS und Gemeinde Wien eine optimale Rendite zu erzielen.

WENN DU EIN SCHIFF BAUEN WILLST,
DANN RUFE NICHT DIE MENSCHEN ZUSAMMEN,
UM HOLZ ZU SAMMELN, AUFGABEN ZU VERTEILEN
UND ARBEIT EINZUTEILEN, SONDERN LEHRE SIE
DIE SEHNSUCHT NACH DEM GROßEN WEITEN.

Antoine de Saint-Exupéry